Mittwoch, 23. Juni 2010

Die Nazi-Wurzeln der EU bringen den Saft in die Krone


Quelle:
http://www.relay-of-life.org/nazi-roots/chapter.html

Immer deutlicher wird erkennbar, dass es sich bei dem europäischen Binnenmarkt, dem Vorgänger der Europäischen Union, um ein Gedankenkind führender Nazis in den 40er Jahren handelt, welche die faschistische Macht im Falle einer Niederlage im Zweiten Weltkrieg mit allen Mitteln aufrecht erhalten wollten.

Der Red House Report des Geheimdienst EW-PA 128 des US-Militärs, beschreibt im Detail, wie sich am 10.08.1944 hochrangige Nazis im Geheimen im Maison Rouge Hotel in Strasbourg trafen und sich verschworen ein "Viertes Reich" zu schaffen: Ein paneuropäisches Wirtschaftsimperium, exakt so, wie es nun 2010 in dem deutsch-französischen Vorschlag von Sakozy und Merkel gefordert wird.

Reiche Naziindustrielle wie Alfred Krupp oder Friedrich Flick und Frontfirmen wie BMW, Siemens und Volkswagen machten sich gemeinsam mit Figuren wie dem Bankentitan Hermann Abs, der während des Aufstiegs der Nazis im Vorstand der Deutschen Bank, wie auch im Aufsichtsrat von I.G. Farben saß, der Firma, die das Gas Zyklon B produzierte um Opfer in den Konzentrationslagern zu ermorden, an die Arbeit um das paneuropäische Wirtschaftsimperium aufzubauen.

„Herman Abs wurde zum Chef der Verteilung der Marshallhilfen und hatte somit die Macht über die Wiederaufbaugelder für die deutsche Wirtschaft zu verfügen. Im Grunde steuerte er bis 1948 die wirtschaftliche Erholung Deutschlands und wir müssen wissen, dass Abs Mitglied der Europa-Liga für wirtschaftliche Zusammenarbeit war. Dies ist eine elitäre und intellektuelle Lobbygruppe, die 1946 ins Leben gerufen wurde. Die Liga hatte sich der Gründung eines gemeinsamen Marktes, dem Vorgänger der Europäischen Union, verschrieben. Die Strategien der Europa-Liga entspachen fast genau jenen, die einige Jahre zuvor von den Nazis entwickelt wurden um eine europäischen Integration voranzutreiben.

Rodney Atkinson zeigt in seinem Buch „Europe´s Full Circle“ eine Reihe von Organisationen auf die die Nazis vorsahen um das Wirtschaftsimperium zu errichten. Stellt man diese den nun Realität gewordenen Organisationen der heutigen Europäischen Union gegenüber, so zeigt sich eine erschreckende Ähnlichkeit.

  • Europäische Wirtschaftsgemeinschaft – European Economic Community
  • European Currency System – European Exchange Rate Mechanism
  • Europabank (Berlin) – European Central Bank (Frankfurt)
  • European Regional Principle – Committee of the Regions
  • Common Labour Policy – Social Chapter
  • Economic and Trading Agreements – Single Market


Es zeigt sich, dass die heutige Bewegung in Richtung eines bundesstaatlichen Europas (eben nicht freier Staatenbund) auf das Engste mit den Plänen der SS und den deutschen Industriellen zur Schaffung eines Vierten Reiches verbunden ist und es gibt zwischen den Nazis und der EU einige sehr beunruhigende Parallelen.

Nun wundert auch nicht, dass der ehemalige Nazi SS-Offizier Prinz Bernhard von den Niederlanden zu den Gründungsmitgliedern der umstrittenen Bilderberggroup gehört.
Der Kriegsverbrecher und Wirtschaftsminister der Nazis, Walther Funk, schrieb in seinem bereits 1940 erschienen Buch „Die Europäische Gemeinschaft“ über die Notwendigkeit der Schaffung einer „Zentralen Europäischen Union“ und einem „europäischen Wirtschaftsraum“ mit festen Wechselkursen. Auch der Nazigelehrte Heinrich Hunke besang die europäische Zusammenarbeit und einen einheitlichen Wirtschaftsplan. Der als Nazi angesehene Gustav König sah in der europäischen Gemeinschaft eine wirkliche Aufgabe, die über das Ende des Krieges hinaus wahrgenommen werden muss und niemand anderer als der Propagandaminister Joseph Goebbels proklamierte die Notwendigkeit der Schaffung einer groß angelegten wirtschaftlichen Vereinigung Europas, um die Macht erhalten zu können. Goebbels war einer der loyalsten Nazi-Verbündeten Hitlers.

Aber auch britische und amerikanische Interessen spielten bei der Gründung und Entwicklung der EU eine bedeutende Rolle. Unter dem Vorsitz von Graf Coudenhove-Kalergi, wurde bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg ein Entwurf einer Europäischen Bundesverfassung vorgelegt für die Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“. Schließlich gründete Jean Monnet, ein Wall-Street-Bankier und bestens mit der Finanzweltelite vernetzter Cosmopolite, mit seinen einflussreichen Freunden der amerikanischen Elite, das „Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa“ und schlug eine gemeinsame Währung vor. Dieser Plan scheiterte zwar vorerst 1954 an der französischen Nationalversammlung, jedoch die Grundpfeiler waren gelegt.

Wen wundert nun, dass die EU danach strebt ihren nicht gewählten Machthabern und sogar der amerikanischen Finanzelite direkte Kontrolle über die nationalen Ökonomien ihrer Mitgliedstaaten zu geben und diese so zu entmachten? Die EU zeigt mehr und mehr ihr wahres Gesicht und dieses ist absolutistisch, diktatorisch, autoritär und durch und durch institutionell. Demokratisches Gedankengut gehört eben nicht zu ihren Wurzeln. Es ist beschämend nun zu erkennen, dass ausgerechnet eines der allerberüchtigtsten kriminellen und verwerflichen Regime der Geschichte zu den Stammvätern der EU gehört.

"Solidarität" war ein Lieblingswort der Nazis, erzählte mir mein Großvater und im Namen der Solidarität begann sich die Propagandamaschine der Indoktrinierung auszubreiten, die bald keine andere Meinung und schon garkeine Alternative zum SS-Regime zuließ. Ribbentrop, Quisling und Seyss-Inquart forderten ein "Europa der Solidarität".
Wir müssen bedenken, dass kein Mensch als Nazi geboren wird, seinerzeit nicht und heute auch nicht. Damals wie heute gerieten und geraten Menschen in die Klauen von "Denkfabriken". Wir müssen begreifen, dass sich zwar das Verpackungspapier verändert hat, nicht aber der Inhalt, dessen Saft von den Wurzeln zur Krone hochstrebt. Wer sich weigert, die Mechanismen der Geschichte zu durchschauen, gerät in die Gefahr ebenso indoktriniert zu werden von einem gleichermaßen neoliberalen wie supranationalen Nazigedankengut schlimmster faschistischer Manier. Die meisten Menschen, die in der Europäischen Union Ämter besetzen laufen Gefahr, selbst als aufrichtige Liberale, die für das „öffentliche Wohl“ arbeiten, Handlanger einer neuen Diktatur zu werden die sich geschickt ziemlich alter Strategien bedient. Die Europäische Union setzt alle Anzeichen dafür, indem sie die Redefreiheit einschränkt, sobald ihre Ziele und ihre "politisch korrekten" Mainstreamvorgaben kritisiert werden.

Die modernen "Think Tanks" Denkfabriken breiten sich unterdessen weiter aus. Und natürlich gibt es auch einen European Round Table of Industrialists (ERT), der 1983 in Paris von einem schwedischen Industriellen Namens Pehr Gyllenhammar gegründet wurde und seinen Sitz in der Avenue Henri Jaspar 113 in Brüssel hat. 1985 startete der ERT ein intensives Trainingsorogramm für Manager mit dem Ziel, Druck auf Politiker auszuüben, um eine europäische Einheitswährung durchzusetzen. Im Dunstkreis des ERT agierten und agieren: Wisse Dekker aus dem Phillips Konzern, der FIAT-Chef Giovanni Agnelli, Gerhard Cromme von Thyssen-Krupp, die Konzernführungen von Renault, Siemens, Lufthansa, Unilever, BP, Telekom, Nokia, Pielli, Vodafone, um auch hier nur einige zu nennen. Der European Round Table of Industrialists (ERT) zählt zu den mächtigsten außerparlamentarischen Machtzentren der Europäischen Union und ist die eigentliche Denkfabrik, um den Maintream zu erschaffen. Durch ihn wurden die Weichen für die Privatisierung und die Liberalisierung Europas gestellt und seine Mitglieder sind es, die die (denkfaulen) Politiker eisern im Griff haben, wie 1999 der englische Guardian es in seinem Bericht bezeichnete. Die Macht des ERT sei eine unheimliche Macht der Konzerne in der Europäischen Union, liest man im DeutschlandBrief vom Februar 2002. Zwischen dem amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) und dem European Round Table of Industrialists (ERT) gibt es engste Zusammenarbeit. Erwähnen möchte ich noch, dass sich bereits Hannes Androsch, der Prinz des Sonnenkönigs Bruno Kreisky, als Wegbereiter der Verschuldung Österreichs im engen Kreise der Mitglieder des ERT bewegte und er, wie auch andere die ihm folgten, wohl auch dort sein spezielles Denktraining erhielt, obwohl ihm das selbst sicher nicht bewußt ist.
Im Oktober 2007 wurde das Europäische Council on Foreign Relations (ECFR) gegründet. Es ist eine pan-europäische Denkfabrik.
Sie wurde von fünfzig prominenten Europäern ins Leben gerufe. Zu den Gründungsmitgliedern des ECFR gehören die führenden europäischen Ministerpräsidenten, Parlamentarier, Unternehmer, öffentliche Intellektuelle und auch einige Wissenschaftler. Sie alle haben sich verpflichtet die Rolle der EU auf der Weltbühne machtvoll und undemokratisch zu stärken. Die Initiative wird vom Direktor Mark Leonard geleitet und hat Niederlassungen in fünf europäischen Hauptstädten - Berlin, London, Madrid, Paris und Sofia. Die Organisation wird auch von Philanthrop George Soros unterstützt, zusammen mit Sigrid Rausing, der spanischen Stiftung FRIDE, der italienischen UniCredit Group und der bulgarischen Communitas Foundation. Dem ECFR wurde in der Zeitschrift Foreign Policy in seiner Januar/Februar Ausgabe 2010 die Auszeichnung zuerkannt, der Welt „Best New Think Tank in den letzten fünf Jahren“ zu sein.

Dieser Artikel beinhaltet auch Auszüge aus dem Buch "EU-Austritt, denn Freiheit ist mein Bürgerrecht" --- lesen Sie darin mehr.

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1 Kommentar:

  1. Liebe Karin,
    Danke! Ich bin Dir äußerst dankbar für diesen Beitrag. Es erscheint morgen einen Hinweis in meinem Blog 'Politik und Kultur', die interessierten Leser(innen) sollten es aber in deinem Blog lesen gehen.Zum Deinem gestrigen Beitrag hat übrigens meine liebe Freundin Mechthild Mühlstein einen, wenn auch zunächst negativen, Kommentar geschrieben. Hast Du es bemerkt? Wenn Du möchtest, kannst Du sie bei mir oder bei mir antworten.
    Ganz liebe Grüße,
    Deine Nadja

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